Startseite

Sitemap

1050-Jahr-Feier

Aktuelles

Abfallkalender

Anekdoten

Foto der Woche

Friwoler Kirche

Geschichte

Gewerbe im Ort

Haftung

Hettensia

Fotos I

Fotos II

Fotos III

Fotos IV

Fotos V

Fotos VI

Fotos VII

Fotos VIII

Fotos IX

Fotos X

Fotos XI

Fotos XII

Fotos XIII

Fotos XIV

Fotos XV

Fotos XVI

Fotos XVII

Fotos XVIII

Fotos XIX

Fotos XX

Fotos XXI

Fotos XXII

Fotos XXIII

Fotos XXIV

Impressum

Kalenderblatt

Kirche

Kriegszeiten

Lieder

Linksammlung

Literatur

Mehrzweckraum

Niederschläge


Ortsrat

Pressespiegel

Sagen

Schule um 1900

Sporthalle

Termine/Ferien

Vereine

Wohnhäuser

Zeitleiste






HETTENSEN - Landkreis Northeim




Photo der Woche


In unbestimmten Abständen soll an dieser Stelle ein historisches Photo aus Hettensen
oder aus der näheren Umgebung unserer Ortschaft veröffentlicht werden.

Ich bitte um Verständnis dafür, wenn das Datum bzw. die Jahreszahl der Aufnahme
nicht immer zuverlässig anzugeben ist.
In diesen Fällen wird dann ein Annäherungswert genannt.

Das hier jeweils veröffentlichte Photo wurde aus einer umfangreichen Sammlung ausgewählt,
die unter Mithilfe zahlreicher Einwohnerinnen und Einwohner unserer Ortschaft im Vorfeld
der 1050-Jahr-Feier in den Jahren 2002-2003 zusammengestellt worden ist.





25. August 2019



Impressionen von der Bramburg
Postkarte: Sammlung Detlev Herbst



Die obige Reproduktion einer Postkarte aus dem Jahre 1904 zeigt neben dem Wohnhaus des Betriebsinhabers Wegener (Villa auf der oberen Bramburg) einen der Brecher sowie Konsum und Kantine auf der so genannten Lust.

Anzumerken ist, dass im Speisesaal der Arbeiter an den Wochenenden regelmäßig Tanzvergnügen stattfanden, wo sich zahlreiche Verbindungen für ein ganzes Leben anbahnten.






18. August 2019



Ausritt
Foto: Angela Ahlborn



Das Foto zeigt Berta Ahlborn (links) sowie deren Adoptivsohn Karl (rechts auf dem Pferd) zusammen mit zwei unbekannten Personen vor [oder nach] einem Ausritt.

Es handelt sich dabei nicht um die Arbeitstiere des Hausschlachters und Landwirts Albert Ahlborn, der bis zur Anschaffung eines Traktors zu Beginn der 1950er Jahre seine Ländereien ausschließlich mit Kühen und einem Arbeitspferd bewirtschaftete.






11. August 2019



Nordansicht der Sporthalle
Foto: Rainer Glahe



Die obige Aufnahme zeigt das teilweise ausgemauerte Betonskelett der im Bau befindlichen Sporthalle Hettensen.

Es handelt sich dabei um eines der wenigen Fotos, das während der Bauphase im Spätherbst 1990 von der Nordseite her aufgenommen wurde.






4. August 2019



Ortskommando 1955
Foto: Günter Ische



Diese Aufnahme wurde im Umfeld der Jahreshauptversammlung im Jahre 1955 gemacht.

Die Mitglieder des Ortskommandos der Freiwilligen Feuerwehr Hettensen, Gemeindebrandmeister Albert Ellies (links) und Willi Klinge unterhalten sich mit Karl Hagendorf (Mitte) aus Hardegsen.






28. Juli 2019



Grundschüler Jahrgang 1967
Foto: Holger Glahe



Dieses Foto stammt aus dem Jahre 1967.

Die Schüler des Geburtsjahrganges 1960 haben sich zusammen mit ihrer Lehrerin Karin Krudewig auf dem Schulhof für ein Erinnerungsfoto aufgestellt.

Zu jener Zeit wurden in den beiden Klassenräumen der hiesigen Volksschule noch die ersten vier Schuljahrgänge beschult.

Die beiden Lehrkräfte, Frau Karin Krudewig und Frau Brigitte Pape, wohnten in den Dienstwohnungen im oberen Bereich des Schulgebäudes.






21. Juli 2019




Anbau des Umkleidebereiches
Fotos: Dieter Neumann



Die obigen Aufnahmen sind im Jahre 1991 entstanden, nachdem im Zuge des Baues der Sporthalle die Entwässerungsleitungen verlegt und die Fundamente für die der Halle vorgelagerten Umkleideräume betoniert waren.

Später wurde dann der Bereich rechts vorn noch um die Fläche der Küche und des Mehrzweckraumes erweitert.

Auf dem oberen Foto ist -trotz bereits begonnener Abbrucharbeiten- der ehemalige Eingangsbereich mit dem darüberliegenden Balkon noch recht gut zu erkennen.

Links daneben (türkis gestrichen) schloss sich das so genannten Lehrmittelzimmer der ehemaligen Volksschule (Grundschule) an, wo Wandkarten, Lehrmaterial, Bücher und sonstige technische Hilfsmittel wie zum Beispiel Diaprojektor und 16-mm-Filmprojektor aufbewahrt wurden.






14. Juli 2019



Straßenfest 1979
Albert Diederich



Im Jahre 1979 fand ein gemeinsames Straßenfest der Friwoler Straße und der Bramburgstraße statt.

Ganz im Zeichen der damals gerade überstandenen Ölkrise stand der Motivwagen von Harkesanger und Nordring, der an dem Festumzug teilnahm.

Die Ölscheiche "sitzen" auf dem wertvollen Rohstoff und machen sichtlich vergnügte Gesichter, da die Preise für das, was sie in Hülle und Fülle besitzen, ins schier Unermessliche steigen...






7. Juli 2019



Rechnung des
Landmaschinenhändlers Hilmer

Originaldokument: Angela Ahlborn



Diese Rechnung über den Erwerb eines 12-PS-Allgaier-Schleppers wurde im Jahre 1953 von dem Moringer Landmaschinenhändler Wilhelm Hilmer ausgestellt.

Käufer war der Landwirt und Hausschlachter Albert Ahlborn aus Hettensen.

Es fällt auf, dass auch damals schon zahlreiche "Extras" nicht zum Lieferumfang der Standardausführung einer solchen Zugmaschine gehörten; die daher auch gesondert gegen Aufpreis in Rechnung gestellt wurden.

Die Schlepper der Marke "Allgaier" wurden in Uhingen (cirka 35 Kilometer östlich von Stuttgart) hergestellt. Das im Jahre 1906 gegründete Unternehmen produzierte zwischen 1946 und 1955 über 50.000 Traktoren unter diesem Namen.

Danach übernahm Porsche die Produktion dieser Trecker, bevor man im Jahre 1963 auch die Herstellung der eigenen Zugmaschinen einstellte.






30. Juni 2019




Feuerwehrfest 1986
Fotos: Albert Diederich



Die Gruppe des Sportvereins, die im Rahmen des Feuerwehrfestes 1986 auch am Festumzug teilnahm, wurde angeführt von dem Fahnenträger Henning Müller und dessen Bruder Klaus.

Wie man sieht, gab es in Anbetracht der damals doch hohen Temperaturen unterwegs auch an einigen Stellen im Ort von den Zuschauern oder Anwohnern eine recht willkommene Erfrischung.

Zusätzlich führte die Gruppe der Sportler einen eigens grün-weiß lackierten Bollerwagen mit sich, der offensichtlich beladen war mit bekömmlichen Getränken...






23. Juni 2019



Gasthaus Zur Post (1908)
Sammlung: Rainer Glahe



Sie sehen hier die vollständige Frontseite der Ansichtskarte aus dem Jahre 1908, die neben der Totalansicht der Ortschaft Hettensen auch das Gasthaus Zur Post einschließlich des landwirtschaftlich genutzten Nebengebäudes zeigt.

Neben der Gast- und Landwirtschaft betrieb der Inhaber Carl Brede (auf dem Foto direkt hinter dem Pferdegespann) ein Kolonialwarengeschäft und eine Kohlenhandlung.

Das Gasthaus war in der Region ein beliebtes Ausflugsziel, wo neben Kaffee und Kuchen auch hausgemachte Wurst angeboten wurde. Vor dem Eingangsbereich befand sich eine von einer majestätischen Weide beschattete Laube mit mehreren Außensitzplätzen.






16. Juni 2019



Postkarte aus Hettensen (1908)
Sammlung: Rainer Glahe



Der hier vorliegende Ausschnitt der Anfang Juni 1908 von Hettensen aus auf dem Postwege nach Göttingen versandten Postkarte zeigt eine für die damaligen Verhältnisse und den fototechnisch normal ausgestatteten Fotografen eine qualitativ recht gute Totalansicht unserer Ortschaft.

Der ortskundige Betrachter wird sich schnell orientiert haben; stellen doch einige markante Punkte (wie zum Beispiel Gebäude) gute Anhaltspunkte für eine gesicherte Zuordnung dar.

Da am rechten Bildrand die von Ellierode kommende Landstraße in den Ort einmündet, kann auch der Standort des Fotografen relativ sicher angegeben werden. Dieser muss zwangsläufig deutlich am nördlichen Rande der Bühwiesen (oder noch weiter nord-östlich in Richtung des ehemaligen Gasthauses Epelteren) liegen.

Sehr schön zeichnet sich die noch nicht durch den Basaltabbau in Mitleidenschaft gezogene Kuppenform der Bramburg am Horizont ab.
Dieses Bild prägte jahrzehntelang alle Ortsansichten, die aus dieser Himmelsrichtung aufgenommen worden sind.

Natürlich wird man auch das Kirchengebäude mit seinem markanten Turm nicht lange suchen müssen. Ebenso sticht der Baumbestand des zum Gut gehörenden Parkes sowie das damals als Schafstall genutzte Gebäude des Rittergutes [heute beheimatet es die Zimmerei Brodkorb] ins Auge.






9. Juni 2019



Postkarte aus Hettensen
Sammlung: Rainer Glahe



Der Text dieser Postkarte, die im Juni 1908 von Hettensen aus nach Göttingen verschickt wurde, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Durch die Entwertung der Briefmarke ist aufgrund des sauberen Stempelabdruckes die exakte zeitliche Einordnung der vorliegenden Postsendung [und der umseitigen Fotos] gesichert.

Für die Ortsgeschichte wesentlich intertessanter ist natürlich die Frontseite der Karte. Sowohl der Sammler, als auch der an der Entwicklung des Ortes Interessierte wird sich freuen, wenn er am kommenden Sonntag die vordere Seite in Augenschein nehmen kann.

Bedingt durch einen glücklichen Zufall hat der Autor dieser Homepage die vorliegende Karte kürzlich im Antiquariat käuflich erwerben können.






2. Juni 2019



Zeitungsausschnitt
Schuleinweihung 23.10. 1910

Repro: Rainer Glahe



Die Reproduktion zeigt einen Zeitungsausschnitt aus dem Jahre 1910.
Leider ist nicht mehr nachweisbar, in welchem regionalen Blatt der Artikel erschienen ist, da es zu jener Zeit bereits mehrere Tageszeitungen in den Landkreisen Northeim, Uslar und Göttingen gegeben hat.

Recht deutlich wird bei Lektüre der Zeilen, mit welchem Stolz die Honorationen den Neubau des Schulhauses vorstellten; war das Gebäude doch zu jener Zeit zusammen mit den etwa gleichaltrigen Schulen in Güntersen und Lödingsen (vgl. die Architektur!) doch das modernste seiner Art im Landkreis Northeim.

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass den "Kirchenoberen" ein Großteil der Redezeit eingeräumt war. Dies ist allzu verständlich, wenn man bedenkt, dass das Schulwesen damals unter der Aufsicht und dem massiven Einfluss des [kirchlichen] Schulinspektors stand. Der Pastor aus Ellierode nahm diese Funktion wahr; dessen Vorgesetzter war der Superintendent aus Hardegsen, zugleich bekleidete er die Funktion des Kreisschulinspektors.

Die "gesellschaftlichen Stellung" der Geistlichkeit war demnach um die Jahrhundertwende deutlich höher zu bewerten als die des Lehrers oder anderer Vertreter des öffentlichen Lebens in der Gemeinde.

Die ansatzweise erkennbaren Inhalte der Redebeiträge verdeutlichen nicht nur die Stellung der Kirche, vielmehr legen sie auch Zeugnis darüber ab, wie theistisch die weltanschauliche Grundhaltung der Gesellschaft im Kaiserreich geprägt sein muss.






26. Mai 2019


Klassenraum um 1900
Repro: Rainer Glahe



Die Reproduktion zeigt die Grundrisse des Erdgeschosses und des ersten Stockwerkes der ehemaligen Schule am Kirchberg.

Schon die Außenansicht des Ende des 18. Jahrhunderts erbauten Gebäudes verdeutlicht den baulichen Zustand und zeigte auch von daher Handlungsbedarf. In der linken Gebäudehälfte, deren Obergeschoss mit Ziegeln behängt ist, war bis zum Bezug des neuen Gebäudes die Schule (einschließlich Lehrerdienstwohnung) untergebracht.

Aufgrund des vom damaligen Schulleiter Heinrich Huß beschriebenen Platzmangels und mehrerer Eingaben bei der Köngl. Regierung folgte nach der Jahrhundertwende die Planung eines neuen Schulgebäudes, das schließlich an der Bramburgstraße [heute ist dort u.a. der Kindergarten untergebracht] für 29.000,- Goldmark errichtet und im Jahre 1910 seiner Bestimmung übergeben wurde.


Schulgebäude am Kirchberg
Foto: Herbert Klöppner






19. Mai 2019


Deutsche Höhenschichtenkarte
Repro: Rainer Glahe



Die vermutlich in den Anfangsjahren des 19. Jahrhunderts in Kassel gefertigte Deutsche Höhenschichtenkarte ist, wie die Mehrzahl der tograhischen Kartenwerke jener Zeit, nur leicht coloriert.

Dieser Kartenausschnitt trägt den Namen der Ortschaft Hettensen.
Die direkt in der Nachbarschaft unserer damaligen Landgemeinde gelegene Ortschaft Asche war ebenso noch selbstständig wie das angrenzende Dorf Fehrlingsen. Asche gehörte zu jener Zeit zum Landkreis Northeim, Fehrlingsen dagegen zum Altkreis Uslar, der im Jahre 1932 aufgelöst wurde.

Sehr schön zu erkennen ist auch der Streckenverlauf der ehemaligen K 35 [Kreisstraße 35]. Diese Landstraße II. Ordnung führte damals von Ellierode über Hettensen weiter zur Bramburg. Im Jahre 1971 wurde der Streckenabschnitt von Hettensen bis zum Kuckshohl unserer damals noch selbstständigen Gemeinde übereignet.
Zuvor hatte der Landkreis Northeim die Straße mit einer relativ dünnen Asphaltschicht versehen.






12. Mai 2019


Northeimer Neueste Nachrichten
10. Oktober 1990

Repro: Rainer Glahe



Der vom Rat der Stadt Hardegsen gewählte neue Stadtdirektor Dieter Sjuts, bis dahin stellvertretender Gemeindedirektor in Schortens, nahm noch vor seinem Amtsantritt in Hardegsen an der Sitzung des Rates in Gladebeck teil, um sich über den Stand der Dinge in der Sollingstadt zu informieren.

Dieter Sjuts trat den Dienst als Stadtdirektor in der Hardegser Stadtverwaltung am 1. November 1990 an und bekleidete dieses Amt zuerst als vom Rat gewählter Verwaltungschef, später als von den BürgerInnen gewählter parteiloser Bürgermeister bis zu seiner Pensionierung am 31. Oktober 2014.






5. Mai 2019



Belegschaft der Tischlerei Diederich 1938
v.l.: Ein Lehrling; Gründer Albert Diederich; Heinrich Diederich, Erich Sander, Willi Thiele

Fotos: Albert Diederich



Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Tischlerei Diederich wurde von Tischlermeister Heinrich Diederich, dem Sohn des Gründers, die obige Tafel aus Holz gefertigt.

Der ursprünglich in der Friwoler Straße (heutige Hausnummer: Friwoler Straße 13/15) angesiedelte Betrieb war im Jahre 1900 vom damaligen Tischlermeister Albert Diederich gegründet worden.

Später verkaufte Familie Diederich, die auch zusätzlich einen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaftet, diese Gebäude und errichtete im Haarkesanger einen Aussiedlerhof, wo die Tischlerei bis zu deren Schließung Ende der 1960er Jahre aber nur noch eine untergeordnete Rolle spielte.






28. April 2019


Fotos: Günter Ische



Die obere Aufnahme zeigt die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hettensen im Jahre 1921.

Die Feuerwehrkameraden posieren vor dem Gasthaus Zur Post (Carl Brede) vor dem Wagen der Handdruckspritze, der von Pferden zum jeweiligen Einsatzort gezogen wurde.

Das zweite Foto ist zu einem späteren Zeitpunkt entstanden, als eine solche Spritze im Rahmen eines Festumzuges (in Barterode?) der Öffentlichkeit als Relikt vergangener Zeiten noch einmal gezeigt wurde.

Dass damals Löscharbeit in Anbetracht des doch immensen Wasserbedarfs ein körperlich recht anstrengendes Unterfangen gewesen sein muss, kann an dieser Stelle nur am Rande erwähnt werden.






21. April 2019


Fotos: Stadt Hardegsen



Diese Aufnahmen sind entstanden, als der Regenwasserkanal in der Ellieröder Straße im Jahre 2007 mit einer Kamera befahren bzw. untersucht wurde.

Dabei wurde deutlich, dass der Kanal aufgrund der Wurzeleinwüchse und des dadurch stark dezimierten Rohrdurchmessers die anfallenden Wassermassen nicht in vollem Umfang ableiten konnte.

So kam es u.a. zum Rückstau und zu Uberflutungen im Bereich Harkesanger.

Durch die Beseitigung der Einwüchse und andere Maßnahmen entspannte sich die Situation merklich.






14. April 2019


Fotos: Veronika Wienecke



Die obigen Fotos stammen aus dem Jahre 2007, als nach ergiebigen Regenfällen der Graben entlang der Straße "Haarkesanger" die anfallenden Wassermassen nicht mehr aufnehmen konnte.

Die Freiwillige Feuerwehr Hettensen war zur Stelle und konnte durch ihren Einsatz mit "Bordmitteln" schlimmere Schäden verhinden.

Im Laufe des folgenden Jahres wurden seitens der Stadt Hardegsen sowohl Schachtbauwerke verbessert als auch die Entwässserungsleitung im Verlauf der Ellieröder Straße von Wurzeleinwüchsen befreit.






7. April 2019


Zeitungsausschnitt GT 7.10.1970
Sammlung Rainer Glahe



Der obige Zeitungsartikel ist dem Göttinger Tageblatt -Ausgabe Northeim- entnommen.

Neben dem langjährign Pastor Dr. Hans Kropatscheck war das Küsterehepaar Frieda und Julius Thofern nahezu untrennbar fast 40 Jahre lang mit der evangelisch-lutherischen Kirche in Hettensen verbunden.

Dass das Küsteramt im Jahre 1970 von deren Tochter und Schwiegersohn, den Eheleuten Seifert übernommen wurde, war für zahlreiche Glieder der Kirchengemeinde fast schon selbstverständlich.






31. März 2019


Foto: Rainer Glahe



Nachdem der damalige Schulleiter Ende des 19. Jahrhunderts wiederholt und recht ausführlich auf die missliche Situation, insbesondere die Enge in dem vorhandenen Gebäude am Fuße des Kirchberges hingewiesen hatte, führte dies schließlich zur Planung und zur Errichtung eines zeitgemäßen Schulhauses.

Die obige Aufnahme ist zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Schule entstanden.
Sehr schön zu erkennen ist die dem Eingangsbereich vorgelagerte Veranda in Holzbauweise sowie das links im Hintergrund stehende Toiletten- und Wirtschaftsgebäude.

Das Schulgebäude wurde im Jahre 1910 bezogen und diente bis zur Auflösung der Schule im Jahre 1974 zahlreichen Schülergenerationen als Bildungsstätte, wo man auf die Anforderungen des (Berufs-) Lebens vorbereitet wurde.

Vergleiche dazu auch den Link "Schule um 1900" auf dieser Webseite.






24. März 2019


Dokument Sammlung Rainer Glahe



Brückengeländer

Nachdem im Jahre 1963 der Mühlenweg teilweise "ausgebaut" und mit einer Teerdecke versehen worden war, ist im Zuge dieser Arbeiten die historische Gewölbebrücke beidseitig erweitert/ verbreitert worden.
Damit war die Anfertigung von zwei neuen Geländern notwendig geworden.
Neben anderen Mitbewerbern hat damals auch der Schmiedemeister Gustav Schmelzer ein Angebot für die Ausfertigung in geschweißtem Rohr abgegeben.

Im Zuge des Neubaues der Schwülmeüberquerung im Jahre 2018 ist die flussaufwärts gelegene damalige Verbreiterung der Brücke nicht abgerissen worden; vielmehr wurde das neue Bauwerk an den alten Teil "angebaut".






17. März 2019


Dokument Sammlung Rainer Glahe



Küsterkorn

Mit dem obigen Schreiben ist dokumentiert, wie der Streit zwischen der politischen Gemeinde und der Kirchengemeinde beendet werden soll, bei dem der damalige Lehrer und Küster Spintig den Anspruch auf die jährliche Lieferung von Getreide (das so genannte Küsterkorn) für seine Dienste einforderte.

Unter anderem geht es dabei auch darum, dass der Küster aufgrund einer alten Verpflichtung den Chorrock des Geistlichen von Ellierode nach Hettensen zu den kirchlichen Veranstaltungen zu tragen habe.

Der königliche Landrat des Landkreises Northeim vertritt daher in seinem Schreiben vom 14.12.1908 die Auffassung, dass bei der Auseinandersetzung es sich wohl in erster Linie um Dienste handelt, die für die Kirchengemeinde erbracht werden, so dass diese letztendlich die Entscheidung über die Zahlung des Küsterkorns zu treffen hat.






10. März 2019


Postkarte Sammlung Rainer Glahe


Der Ausschnitt der colorierten Postkarte aus der Mitte der 1950er Jahre zeigt das Denkmal an seinem ursprünglichen Standort am Thieplatz. Das zweite Foto gestattet einen Blick in die Bramburgstraße.

Der aus Buntsandstein gehauene Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges ist einschließlich der gemauerten Sandsteineinfassung im Jahre 1920 vom damaligen Rittergutsbesitzer Scheer unserer Gemeinde gestiftet worden.






3. März 2019



Der Tischlermeister Albert Diederich hatte im Ersten Weltkrieg an der Westfront als so genannter Frontkämpfer bei den Kriegshandlungen an der Somme seinen Dienst verrichtet.

Dort fand unter Beteiligung der Engländer die wohl blutigste Schlacht des Krieges statt. Diese sollte in erster Linie dazu dienen, die im Raum Verdun stark unter Druck stehenden französischen Truppen zu entlasten.

Nach einer Verordnung aus dem Jahre 1934 wurde den ehemaligen Frontsoldaten das von Reichspräsident von Hindenburg gestiftete "Ehrenkreuz für Frontkämpfer" verliehen.
So erhielt auch Albert Diederich damals dieses Ehrenkreuz.


Fotos: Albert Diederich






23. Februar 2019


Dokument: Sammlung Rainer Glahe


Der obige Rechnungsbeleg ist im Jahre 1951 von der Dreschgemeinschaft Hettensen ausgestellt worden.

Die Ackerbaugenossenschaft hatte für ihre beiden Arbeitspferde Futtergetreide dreschen lassen.
Diese Tiere waren im so genannten Schafstall [heute Zimmerei Brodkorb] untergebracht. Sie verrichteten im Gespann alle Aufgaben, die bei der täglichen Feldarbeit anfielen. Vgl. dazu auch die Ausführungen über die Ackerbaugenossenschaft unter dem Link "Geschichte"

Die Dreschgemeinschaft [im Volksmund auch Dreschgenossenschaft genannt] betrieb im so genannten Maschinenschuppen [Wiesenstraße 1; heute im Besitz von Heiko Keilholz] eine stationäre Dreschmaschine mit einem elektrischen Antrieb.

Jeder, der im Ort eine Zu- oder Nebenerwerbslandwirtschaft betrieb, hatte die Möglichkeit, bei der Dreschgenossenschaft sein Getreide dreschen zu lassen. Das dazu benötigte Personal stellte der Kleinlandwirt selbst; der Maschinist war bei der Dreschgemeinschaft saisonal beschäftigt und wurde von dieser bezahlt.

Dieser Lohndrusch wurde je nach Zeitaufwand in Rechnung gestellt.






16. Februar 2019


Foto: Holger Glahe


Dieses Foto ist im Jahre 1970 gemacht worden.

Weil der Sportplatz auf dem Mühlenberg zu Beginn der 1970er Jahre ausgebaut wurde, spielten die Mannschaften des SV Grün-Weiß Hettensen während dieser Zeit auf einem provisorischen Platz, der vom Landwirt Günter Munke im Bereich der Buehwiesen zur Verfügung gestellt wurde.

Hier ist die erste Herrenmannschaft abgelichtet, die im Rahmen der damaligen Jubiläumsfeierlichkeiten [50 Jahre SV Grün-Weiß Hettensen] in ihrem Wechseltrikot zu einem Freundschaftsspiel angetreten war.

Im Hintergrund fällt die damals noch spärliche Bebauung des Kaineweges besonders ins Auge.






20. Januar 2019


Foto: Ursula Poppe


Diese Aufnahme stammt aus der Zeit Anfang der 1950er Jahre.

Bei einem Spaziergang in der Feldmark macht Ursula Poppe mit ihrer Cousine und ihrer Schwester im Bereich des Hajeweges eine Pause.

Sehr schön sind im Hintergrund die noch unbebauten Flächen des Mühlenberges, der Mühlengärten und Oehlmanns' Berg zu erkennen.

Bei genauer Betrachtung erkennt man in der Bildmitte den Verlauf der Landstraße, die nach Lödingsen führt, das Dach des so genannten Neubaus (erbaut 1949), das Dach des Hofes Falke sowie am Weg zum Sportplatz das "Waldhaus", das sich heute im Besitz von Familie Wienecke befindet.

Dieses Gebäude war einst errichtet worden, um darin einen Kindergarten einzurichten.
Das Vorhaben wurde aber verworfen, weil der Rat der Gemeinde damals einstimmig beschloss, das noch im Bau befindliche Haus schnellstmöglich fertig zu stellen, um so dringend benötigten Wohnraum für die Unterbringung zugewiesener Flüchtlingsfamilien zu schaffen.






13. Januar 2019


Foto: Willfried Knocke


Anlässlich des gemeinsamen Straßenfestes der Friwoler- und der Bramburgstraße im Jahre 1979 ist das obige Foto entstanden.

Damals hatte man einen Festzug organisiert, der die Bewohner der Ortschaft auf die Feierlichkeiten aufmerksam machen sollte.

Dieser Schnappschuss zeigt das Ponygespann des Flöten-Schlumpfes, das gerade an der Einmündung des Nordringes in die Ellieröder Straße einbiegt.

Diese Aufnahme verdeutlicht sehr schön die Länge des Festzuges, weil man das Sicherungsfahrzeug der Feuerwehr an dessen Spitze kurz vor der Epelteren gut erkennen kann.






6. Januar 2019


Foto: Willfried Knocke


Die obige Aufnahme stammt aus dem Jahre 1934.

Das Foto zeigt das Wohnhaus Knocke mit der ursprünglichen Fassade und den typischen Merkmalen eines Gebäudes, das von einem Personenkreis genutzt wird, der eine kleine Nebenerwerbslandwirtschaft betreibt.

Vor dem Haus in der Bramburgstraße posieren für den Fotografen die Familien Knocke und Lang.






Jahreswechsel 2018/ 2019


Foto: Ursula Poppe


Dieses Foto stammt aus den 1960er Jahren.

Die besondere Bauweise unserer Kirche animierte schon immer Fotografen, dieses Gebäude abzulichten.

Die vorliegende Aufnahme gibt nicht nur die besondere dörfliche Idylle wieder. Vielmehr fallen dem Betrachter die zahlreichen Holzfinnen auf, die von den Anwohnern entlang des Flusslaufes der Schwülme auf öffentlichem Grund wie kleine "Wohnhäuser" errichtet wurden.

Holz war neben Kohle zu jener Zeit noch immer der bedeutenste Energieträger zur Beheizung der überwiegenden Anzahl der Wohngebäude im Ort.

Den Kindern, die sich nachmittags an der Schwülme aufhielten, boten die zahlreichen Finnen und die in Holzbauweise errichteten Schuppen eine willkommene Möglichkeit für die verschiedensten Spiele.

Nachzutragen bleibt, dass damals niemand auch nur einen kritischen Gedanken über die Ablagerung von Holz in diesen Bereichen verschwendete.





 

 


seit 952